Termine

Von Redaktion · · 2025/Jan-Feb
© Unsplash / Ambitious Creative Co. - Rick Barrett

Heute schon etwas vor? Hier finden Sie eine Auswahl an Terminen zu entwicklungspolitisch interessanten Veranstaltungen.


bis 30. März
Sonderausstellung: Sammlung Harms. Textilien aus Indonesien in Gmunden
Textilien sind auf vielen Ebenen „sprechende“ Vermittler von Mythologie, Identität, Wohlstand und Lebensordnung. Menschen aus allen Teilen der Welt ließen auf den vielen Inseln des indonesischen Archipels eine fast nicht zu überbietende Vielfalt an Ethnien, Sprachen, Religionen und Kulturen entstehen. Die Geschichten, die die indonesischen Batiken, Ikats, Songkets und Pelangis der Sammlung Harms erzählen, sind ein Spiegel dieser Vielfalt. Sie alle sind kunsthandwerklich einzigartig und haben, vor allem bei zeremoniellen Anlässen, auch heute noch große Bedeutung.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10:00 – 15:00 Uhr im K-Hof Kammerhof Museum Gmunden

28. März bis 6. April
Salam Music & Arts Festival in Wien
Seit über 20 Jahren verwandelt das Salam Music & Arts Festival Wien in einen Treffpunkt für Musik, Kunst und Kultur aus dem arabischen Raum und darüber hinaus. Auch heuer wieder mit spannenden Künstler:innen, die sich zwischen Tradition und Innovation bewegen und oftmals globale Zusammenhänge und gesellschafspolitische Entwicklungen künstlerisch beleuchten. Musikprojekte führen quer durch alle Genres und eröffnen dabei neue Perspektiven. Und erstmals lädt der „Salam Club“ mit internationalen DJs und Berlin-Vibes zum Tanzen ein. Das Musikprogramm, kuratiert in enger Zusammenarbeit mit dem in Wien lebenden Musiker Omid Darvish als diesjähriger Gastkurator, führt diesmal unter anderem ans Horn von Afrika.
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1. April bis 10. Mai
Ausstellung: Car(ry)ing Memories in Wien
Die Künstlerinnen  Nour Sokhon und Joanna Zabielska widmen sich in ihrem Ausstellungsprojekt persönlichen Geschichten von Migration und Erinnerungen an gemeinschaftliches Beisammensein. In einem Zusammenspiel aus Video, Skulptur und Installation sind Besucher:innen im philomena+ (Heinestraße 40 1020 Wien) eingeladen, vielschichtige Erzählungen zu erkunden. Die Residency von Nour Sokhon in Wien ist eine Kooperation zwischen philomena+ und kulturen in bewegung.
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2. April
Artist Talk und Perfomance mit Nour Sokhon und Joanna Zabielska
in Wien
Um 20:00 Uhr im philomena+ (Heinestraße 40 1020 Wien) sprechen die Künstlerinnen Nour Sokhon und Joanna Zabielska mit Kuratorin Aline Lenzhofer über partizipative Recherche, künstlerische Kollaboration und Interdisziplinarität.
Gemeinsam beleuchten sie thematische Parallelen ihrer Arbeiten Im Anschluss an den Artist Talk bei philomena+ geht es weiter ins 5-Minuten entfernte Flucc für die Sound-Performance von Nour Sokhon.
Die multidisziplinäre Künstlerin und Komponistin präsentiert mit „Beirut Birds“ ein audiovisuelles Erlebnis, das persönliche Geschichten von Migration, Vertreibung und den zyklischen Krisen im Libanon aufgreift. In einer Live-Performance verbindet sie Interviewfragmente und Objektgeräusche mit experimentellen Sounds, ergänzt durch Projektionen von Stadtbildern Beiruts und Vogelwanderungen über das Mittelmeer.
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2. April
Südwind-Magazin-Talk: Wie sich Wirtschaft demokratisieren lässt

Hinter Fabrikstoren und Bürotüren ist sie weltweit selten zu finden: demokratische Mitbestimmung. Wo die Demokratisierung der Wirtschaft dringend vorangetrieben werden muss, wie es um demokratische Repräsentation von Arbeiter:innen und Migrant:innen auf politischer Ebene steht und was wir von Genoss:innenschaften im Globalen Süden lernen können. Darüber diskutieren um 18 Uhr in der Buchhandlung FAKTory (1010, Universitätsstraße 9): Joana Adesuwa Reiterer (Unternehmerin und Produzentin), Mümtaz Karakurt (Geschäftsführer von migrare), Gertrude Klaffenböck (Südwind/Clean Clothes Kampagne)Moderation: Barbara Ottawa (freie Journalistin und Nachhaltigkeitsanalystin). Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien statt. Der Eintritt ist frei.
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bis 4. April
Ausstellung: Echoes of Latin America: Kunst und Identität
in Wien
Wir leben in einer Zeit, in der die rechte Politik in vielen Ländern der Welt an Macht gewinnt. Diskriminierung und Rassismus nehmen zu und verdrängen Empathie und Toleranz. In diesem Kontext zielt die Ausstellung „Echos aus Lateinamerika“ in der Sechsschimmelgalerie (Sechsschimmelgasse 4, 1090 Wien) darauf ab, eine kulturelle Brücke zwischen der österreichischen Bevölkerung und den lateinamerikanischen Künstler:innen in Wien zu schlagen.
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4. bis 6. April
Filmtage: spotNATURE in Wien
Der Verein zur Förderung einer gesunden, gleichberechtigten Zukunft für Mensch und Natur stellt im Metro Kinokulturhaus mit der Auswahl der Filme das Thema Natur in den Mittelpunkt, inklusive philosophischer Fragen. Zum Beispiel mit dem Film „Tamina-wann war es immer so?“ des Schweizer Filmemacher Beat Oswald. Fakten und unbequeme Wahrheiten für Konsument:innen deckt Magdalena Krukowska mit ihrem Film Landgrabbed auf und lässt uns dabei in die Lebensrealitäten afrikanischer
AktivistInnen blicken. In „Die Vision der Claudia Andujar!“ geht es um die gleichnamige mutige Fotografin Claudia Andujar – Holocaust-Opfer und seit den 1950er-Jahren Kämpferin für die Yanomami in Brasilien – und um junge indigene Aktivist:innen unserer Zeit.
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9. April
Vortrag und Gespräch: Nach dem Sturz Assads: Syrien – eine Analyse
in Graz
Der Nahost-Experte Markus Schauta berichtet im AAI Graz von seinen aktuellen Recherchen in Syrien, beleuchtet die neuen Machtverhältnisse und analysiert die Herausforderungen des Landes.
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9. April
Vorstellung: „Zusammen auf*brechen“ in Graz und Linz
Im Rahmen einer multimedialen, interaktiven Vorstellung mit Kunst, Musik, Storytelling und geistlichen Impulsen und unter dem Motto „Zusammen auf*brechen“ erzählen LGBTIQ-Personen ihre Geschichten von Schmerz, Hoffnung und Selbstermächtigung im Kontext des österlichen Kreuzwegs:
Linz: 18:30 Uhr, Jugendkirche Grüner Anker, Schulstraße 4
Graz: 18:00 Uhr, Pfarrkirche Hl. Schutzengel, Pfarrgasse 25
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bis 12. April
imagetanz 2025: Festival für Neues aus Choreografie und Performance
in Wien
Die Reihe brut barrierefrei beschäftigt sich mit Formen, Ästhetiken und Bedingungen von Barrierefreiheit in den darstellenden Künsten. Im Rahmen von Workshops und Austauschformaten mit Angela Alves und Cleidy Acevedo werden Erfahrungen von Expert*innen besprochen, alternative Praxen probiert und neue Anreize und Impulse geschaffen. Dabei stehen gelebte Erfahrungen von Künstler:innen und Besucher:innen mit Behinderung im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung.
Mehr Info und Programm

25. April – 25. Mai
Ausstellung: Chinesische Scherenschnitte, Collagen und Stop Motion Film
in Wien
Scherenschnitte sind ein altes Medium, mit dem Menschen in China seit Jahrhunderten ihre Traditionen und Bilderwelten weitergeben. Die China-Reisende Ingrid Jansen hat seit den 1980er Jahren in den abgelegenen Dörfern der Lößebenen am Gelben Fluss die Scherenschnitte direkt von lokalen Bäuerinnen erworben. Diese Gegend gilt als eine der Wiegen dieser Volkskunst. Ihre Sammlung ist einzigartig und umfasst mehr als viertausend Exponate. Die Sinologin und Künstlerin Barbara Spielmann taucht Elemente dieser Erzählungen mit ihrer experimentellen Collage-Technik in den visuellen Kosmos von heute. Der Londoner Architekt Ye Zifeng hat ausgewählte Scherenschnitte mit digitaler stop motion-Technik und einem speziellen Sound in Bewegung versetzt.
Vernissage: Freitag, 25. April 2025, 16:00 Uhr KUNSTRAUM FELLER- 1070 Wien, Kaiserstraße 54
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bis 25. Mai
Ausstellung: „Zwischen Pick-up & Drop-off“
in Wien
Wer unser Essen liefert, zeigt die Ausstellung im Wien Museum. In Videoporträts, die mit weiteren Materialien zur Arbeit der „Rider“ gerahmt werden, erzählen diese von prekären Arbeitsverhältnissen, Konkurrenz, Zeitdruck und Isolation, aber auch von persönlichen Hoffnungen und Plänen.
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Lesetipp: Das Buch „Ausbeutung auf Bestellung“ von Johannes Greß

laufend
Ausstellung: STOFF/WECHSEL
in Vorarlberg
In der Ausstellung im Frauenmuseum in Hittisau geht es um zahlreiche Fragen rund um Konsum, Modegeschichte und Fast Fashion. Im Fokus stehen soziale, umweltrelevante und geschlechtsspezifische Aspekte. Gleichzeitig will die Ausstellung sensibilisieren und zu bewusstem Konsum aufrufen.
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